Inhalt: 60 vegane Kapseln
2-Monatspackung

PZN: 14017398

PHYTHOLISTIC®

Eisen+C

  • Natürliches Eisen mit Vitamin C in pharmazeutischer Qualität aus 100% pflanzlicher Quelle
  • Hat eine Funktion bei der Zellteilung und unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen & Hämoglobin
  • Verbesserte Verwertbarkeit durch ursprüngliche Pflanzenmatrix
  • Natürlich und vegan aus Bio-Curryblättern und Bio-Amlabeeren

 Wahrend der Regel gut bekömmlich

 

PHYTHOLISTIC®

Eisen+C

  • Natürliches Eisen mit Vitamin C in pharmazeutischer Qualität aus 100% pflanzlicher Quelle
  • Hat eine Funktion bei der Zellteilung und unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen & Hämoglobin
  • Verbesserte Verwertbarkeit durch ursprüngliche Pflanzenmatrix
  • Natürlich und vegan aus Bio-Curryblättern und Bio-Amlabeeren

 Wahrend der Regel gut bekömmlich

Inhalt: 60 vegane Kapseln
(für 2 Monate)

PZN: 14017398

Beste Bio-Qualität

 

Vegan

 

Hergestellt in DE

 

Glutenfrei

 

Laktosefrei

 

Ohne Gentechnik

 

Beste Bio-Qualität

 

Vegan

 

Hergestellt in DE

 

Glutenfrei

 

Laktosefrei

 

Ohne Gentechnik

 

PHYTHOLISTIC® EISEN + C

Dein Eisen-Lieferant aus der Natur

 

PHYTHOLISTIC® EISEN + C

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PHYTHOLISTIC® EISEN + C

Erhältlich online oder in Deiner Apotheke

 

PHYTHOLISTIC® EISEN + C

Erhältlich online oder in Deiner Apotheke

 

Von Natur aus gut dosiert und gut verträglich

Das erste rein natürliche Eisen mit besonders guter Bekömmlichkeit

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Das erste rein natürliche Eisen mit besonders guter Bekömmlichkeit

Eisen+C

15mg pro Kapsel

Was steckt drin?

Bio-Curryblatt-Extrakt (75%). Bio-Amlabeeren-Extrakt (25%)
Kapsel: Cellulose (vegan)

Herkunft:

Bio-Curryblatt & Bio-Amlabeere: Süd-Indien

Hergestellt in:

Deutschland unter pharmazeutischer Qualität

Empfohlene Dosierung:

1 Kapsel täglich

Warum Phytholistic® Eisen+C?

Phytholistic Eisen +C ist Dein natürliches Eisen-Präparat mit einer verbesserten Verträglichkeit für die Frau. Aus biologisch nachhaltig angebauten Curryblättern gewonnen und ganzheitlich verarbeitet sichert Phytholistic Eisen +C Deine tägliche Versorgung mit dem essentiellen Mineral. Für Dich verzichten wir bei unserem naturreinen Eisen Präparat konsequent auf synthetische Füll- und Hilfsstoffe – für schonende Versorgung mit dem Eisen-Mineral.

Eisen+C

15mg

Was steckt drin?

Bio-Curryblatt-Extrakt (75%)
Bio-Amlabeeren-Extrakt (25%)
Kapsel: Cellulose (vegan)

Herkunft:

Bio-Curryblatt & Bio-Amlabeere: Süd-Indien

Hergestellt in:

Deutschland

Empfohlene Dosierung:

1 Kapsel täglich

Warum Phytholistic® Eisen+C?

Phytholistic Eisen +C ist Dein natürliches Eisen-Präparat mit einer verbesserten Verträglichkeit für die Frau. Aus biologisch nachhaltig angebauten Curryblättern gewonnen und ganzheitlich verarbeitet sichert Phytholistic Eisen +C Deine tägliche Versorgung mit dem essentiellen Mineral. Für Dich verzichten wir bei unserem naturreinen Eisen Präparat konsequent auf synthetische Füll- und Hilfsstoffe – für schonende Versorgung mit dem Eisen-Mineral.

 

Phytholistic® Eisen+C trägt zu…

… der normalen Bildung von roten Blutkörperchen bei

… einem normalen Energiestoffwechsel bei

…einer Verringerung von Müdigkeit bei

…einer normalen Funktion des Immunsystems bei

Phytholistic® Eisen+C trägt zu…

… der normalen Bildung von roten Blutkörperchen bei

… einem normalen Energiestoffwechsel bei

…einer Verringerung von Müdigkeit bei

…einer normalen Funktion des Immunsystems bei

Indiens Schätze

Das Curryblatt und die Amlabeere

Die Blätter des Currybaums (Bergera Koenigii) werden in der ayurvedischen Medizin schon seit langer Zeit aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften geschätzt. Ihr besonders hoher Anteil an natürlichem Eisen eigenen sich als hervorragender pflanzlicher Eisen-Lieferant.
Die Amlabeere wird seit Jahrhunderten in Indien kultiviert und in hinduistischen Bräuchen verehrt. Aufgrund ihres extrem hohen Vitamin C-Gehalts rückt sie verstärkt in den Fokus der Wissenschaft und eignet sich hervorragend als Vitamin-C-Lieferant. In Phytholistic Eisen+C unterstützt sie die Verwertbarkeit des Eisens.

Indiens Schätze

Das Curryblatt und die Amlabeere

Die Blätter des Currybaums (Bergera Koenigii) werden in der ayurvedischen Medizin schon seit langer Zeit aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften geschätzt. Ihr besonders hoher Anteil an natürlichem Eisen eigenen sich als hervorragender pflanzlicher Eisen-Lieferant.
Die Amlabeere wird seit Jahrhunderten in Indien kultiviert und in hinduistischen Bräuchen verehrt. Aufgrund ihres extrem hohen Vitamin C-Gehalts rückt sie verstärkt in den Fokus der Wissenschaft und eignet sich hervorragend als Vitamin-C-Lieferant. In Phytholistic Eisen+C unterstützt sie die Verwertbarkeit des Eisens.

Sinnvolle Ergänzungen

Sinnvolle Ergänzungen

MINERALS

PHYTHOLISTIC® FOLSÄURE

Folsäure und Jod sind essentiell während Schwangerschaft und Stillzeit

VITAMINS

PHYTHOLISTIC® SELEN

Selen und Jod für eine gesunde Schilddrüse

COMPLETES

PHYTHOLISTIC® GINGERIN

1 Kapsel enthält 18g frischen Ingwer aus traditionellen Sorten 

IM VERGLEICH

NATÜRLICH PHYTHOLISTISCHES
EISEN + C

VS.

SYNTHETISCH ISOLIERTES
EISEN + C

Chemisch-synthetisch vs. natürlich

Dank eines innovativen Herstellungsverfahrens wird der Eisen-Komplex in seiner natürlichen Form, umgeben von zahlreichen Bioflavonoiden und dem Protein Ferritin, zur Verfügung gestellt und sorgt so für die deutlich verbesserte Verträglichkeit und Bekömmlichkeit. Chemisch-synthetische Eisen-Präparate greifen lediglich auf künstlich hergestellte Eisen-Sulfat-Verbindungen zurück, wodurch Probleme bei der Aufnahme und Verträglichkeit auftreten können.

IM VERGLEICH

NATÜRLICH PHYTHOLISTISCHES
EISEN + C

VS.

SYNTHETISCH ISOLIERTES
EISEN + C

Chemisch-synthetisch vs. natürlich

Dank eines innovativen Herstellungsverfahrens wird der Eisen-Komplex in seiner natürlichen Form, umgeben von zahlreichen Bioflavonoiden und dem Protein Ferritin, zur Verfügung gestellt und sorgt so für die deutlich verbesserte Verträglichkeit und Bekömmlichkeit. Chemisch-synthetische Eisen-Präparate greifen lediglich auf künstlich hergestellte Eisen-Sulfat-Verbindungen zurück, wodurch Probleme bei der Aufnahme und Verträglichkeit auftreten können.

Noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Fragen zur Einnahme von Phytholistic® Eisen+C

Wie und zu welcher Tageszeit nehme ich Phytholistic Eisen +C zu mir?

Wir empfehlen eine Einnahme von 1 Kapsel Phytholistic Eisen +C pro Tag 30 – 60 Minuten vor einer Mahlzeit mit genügend Flüssigkeit. Phytholistic Eisen +C sollte nicht mit Calcium- und Zink-Präparaten kombiniert werden. Nach Möglichkeit nicht zur gleichen Zeit mit Kaffee, Tee oder Milch einnehmen.

Für wen eignet sich die Einnahme von Phytholistic® Eisen +C und für wen nicht?

Phytholistic Eisen +C eignet sich für Jung und Alt, aber vor allem für Frauen und Schwangere. Risikogruppen wie Blutspendern und Menschen mit veganer und vegetarischer Ernährung wird ebenfalls eine zusätzliche Einnahme von Phytholistic Eisen + C empfohlen. Allerdings sollte es nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Phytholistic Eisen + C mit Medikamenten sollte die Zufuhr mit einem Arzt abgesprochen werden.

Allgemeine Fragen zum Produkt

Gibt es Nebenwirkungen während oder nach der Einnahme von Phytholistic® Eisen +C?

Eine zusätzliche Einnahme von Eisen-Präparaten kann den Stuhl verfärben. Diese Verfärbung ist jedoch harmlos. *Quellenangabe: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Eisentabletten

Kann ich Phytholistic® Eisen +C mit anderen Produkten sinnvoll ergänzen?

Eine sinnvolle Ergänzung zu Phytholistic Eisen +C sind weitere natürliche Produkte unserer Phytholistic-Reihe, insbesondere Phytholistic Folsäure, Phytholistic Vitamin C und Phytholistic Magnesium.

Noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Fragen zur Einnahme von Phytholistic® Eisen+C

Wie und zu welcher Tageszeit nehme ich Phytholistic Eisen +C zu mir?

Wir empfehlen eine Einnahme von 1 Kapsel Phytholistic Eisen +C pro Tag 30 – 60 Minuten vor einer Mahlzeit mit genügend Flüssigkeit. Phytholistic Eisen +C sollte nicht mit Calcium- und Zink-Präparaten kombiniert werden. Nach Möglichkeit nicht zur gleichen Zeit mit Kaffee, Tee oder Milch einnehmen.

Für wen eignet sich die Einnahme von Phytholistic® Eisen +C und für wen nicht?

Phytholistic Eisen +C eignet sich für Jung und Alt, aber vor allem für Frauen und Schwangere. Risikogruppen wie Blutspendern und Menschen mit veganer und vegetarischer Ernährung wird ebenfalls eine zusätzliche Einnahme von Phytholistic Eisen + C empfohlen. Allerdings sollte es nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Phytholistic Eisen + C mit Medikamenten sollte die Zufuhr mit einem Arzt abgesprochen werden.

Allgemeine Fragen zum Produkt

Gibt es Nebenwirkungen während oder nach der Einnahme von Phytholistic® Eisen +C?

Eine zusätzliche Einnahme von Eisen-Präparaten kann den Stuhl verfärben. Diese Verfärbung ist jedoch harmlos. *Quellenangabe: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Eisentabletten

Kann ich Phytholistic® Eisen +C mit anderen Produkten sinnvoll ergänzen?

Eine sinnvolle Ergänzung zu Phytholistic Eisen +C sind weitere natürliche Produkte unserer Phytholistic-Reihe, insbesondere Phytholistic Folsäure, Phytholistic Vitamin C und Phytholistic Magnesium.

Ich möchte mehr über Eisen erfahren

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Alles Wissenswerte über Eisen

Eisen ist für unseren Körper ein wichtiges Spurenelement, denn es garantiert den reibungslosen Sauerstofftransport im Blut. Nur Eisen ist dazu in der Lage, denn es ist das einzige geladene Metall-Teilchen, das effektiv Sauerstoff binden kann.

Mit etwa 5 -7 g Eisen verteilt im ganzen Körper ist es außerdem das häufigste Spurenelement. Die größten Mengen Eisen finden sich in den roten Blutkörperchen, wo sich als zentraler Bestandteil von Hämoglobin etwa 70% des Gesamteisens verbergen. Ein Zehntel des Eisens nutzen die Muskeln im sogenannten Myoglobin als praktische Sauerstoff-Speicher. In der Leber wird Eisen in speziellen Enzymen beim Abbau von Fremdstoffen eingesetzt und auch als Reserve gespeichert.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Eisen?

Da unser Körper vorbildlich recycelt, wird auch der Großteil des Eisens immer wieder neu verwendet. Nur 1-2 mg Eisen werden pro Tag ausgeschieden und müssen über die Nahrung nachgeliefert werden.

Als „Referenzmenge für die tägliche Zufuhr“ gilt jedoch 14 mg Eisen – mehr als das zehnfache der benötigten Menge. Grund dafür ist die schwierige Verdauung von Eisen, so dass im Durchschnitt nur 10% des Eisens in einem Nahrungsmittel tatsächlich vom Körper aufgenommen werden.

Wieviel Eisen aus der Nahrung aufgenommen wird, hängt einerseits vom Eisen-Vorrat im Körper ab. Sind die Eisenspeicher voll, sinkt auch die Bereitschaft, Eisen aufzunehmen. Ist kaum noch etwas eingelagert, lassen die Zellen der Darmwand bis zu 40 % des Nahrungseisens durch.

Andererseits hat auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten einen Einfluss darauf, ob der Tagesbedarf an Eisen gedeckt wird. Kaffee, Tee und Rotwein enthalten z.B. Gerbstoffe, die sich im Speisebrei mit dem Eisen zu unerwünschten Komplexen verbinden und so die Aufnahme behindern. Dieser negative Effekt für die Eisen-Verwertung kann sich auch bei Getreideprodukten und Hülsenfrüchten einstellen (aufgrund von Phytinsäure) oder bei Spinat, Grünkohl und Rhabarber (wegen Oxalsäure).

Positiv wirkt sich dafür Vitamin C aus, das besonders gute antioxidative Eigenschaften hat. Das saure Vitamin erleichtert die Aufnahme des pflanzlichen Eisens aus der Nahrung und damit die Chancen, seinen Tagesbedarf regulär zu decken. Doch auch andere organische Säuren, die in Früchten wie der Amlabeere vorkommen, tragen zu einer besseren Verwertbarkeit von Eisen bei.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Eisen?

Da unser Körper vorbildlich recycelt, wird auch der Großteil des Eisens immer wieder neu verwendet. Nur 1-2 mg Eisen werden pro Tag ausgeschieden und müssen über die Nahrung nachgeliefert werden.

Als „Referenzmenge für die tägliche Zufuhr“ gilt jedoch 14 mg Eisen – mehr als das zehnfache der benötigten Menge. Grund dafür ist die schwierige Verdauung von Eisen, so dass im Durchschnitt nur 10% des Eisens in einem Nahrungsmittel tatsächlich vom Körper aufgenommen werden.

Wieviel Eisen aus der Nahrung aufgenommen wird, hängt einerseits vom Eisen-Vorrat im Körper ab. Sind die Eisenspeicher voll, sinkt auch die Bereitschaft, Eisen aufzunehmen. Ist kaum noch etwas eingelagert, lassen die Zellen der Darmwand bis zu 40 % des Nahrungseisens durch.

Andererseits hat auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten einen Einfluss darauf, ob der Tagesbedarf an Eisen gedeckt wird. Kaffee, Tee und Rotwein enthalten z.B. Gerbstoffe, die sich im Speisebrei mit dem Eisen zu unerwünschten Komplexen verbinden und so die Aufnahme behindern. Dieser negative Effekt für die Eisen-Verwertung kann sich auch bei Getreideprodukten und Hülsenfrüchten einstellen (aufgrund von Phytinsäure) oder bei Spinat, Grünkohl und Rhabarber (wegen Oxalsäure).

Positiv wirkt sich dafür Vitamin C aus, das besonders gute antioxidative Eigenschaften hat. Das saure Vitamin erleichtert die Aufnahme des pflanzlichen Eisens aus der Nahrung und damit die Chancen, seinen Tagesbedarf regulär zu decken. Doch auch andere organische Säuren, die in Früchten wie der Amlabeere vorkommen, tragen zu einer besseren Verwertbarkeit von Eisen bei.

Wofür braucht man Eisen?

Eisen unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin
Etwa 80% des Eisens wandern in das Knochenmark, wo es für einen wichtigen Teil der Blutbildung benötigt wird: Das Hämoglobin. Dieses eisenhaltige Protein macht fast die gesamte Trockenmasse der roten Blutkörperchen aus, denen es auch ihre rote Farbe verleiht. Bei einem Eisenmangel zeigt sich darum eine Blutarmut (siehe Welche Folgen hat ein Eisenmangel).

Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Körper
Wir müssen atmen, um zu überleben. Wir brauchen Eisen, um den eingeatmeten Sauerstoff zu transportieren. Als zentraler Hämoglobin-Bestandteil nimmt Eisen den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen auf und gibt ihn dort wieder ab, wo Organe Bedarf melden.

Besonders die Muskeln benötigen bei Anstrengungen schnell Sauerstoff. Ein besonderes, eisenhaltiges Protein im Muskel, das Myoglobin, hält dafür einen kleinen Sauerstoff-Speicher parat.

Eisen unterstützt den Energiestoffwechsel
Die effizienteste Art Energie zu gewinnen, gelingt dem Körper mithilfe der Atmungskette. Für diesen komplexen Ablauf im Innern der meisten Zellen wird auch Eisen benötigt. In Form sogenannter Cytochrom-Proteine hilft es dabei, Elektronen hin und her zu transportieren, bis genügend Energie freigesetzt wird.

Eisen beteiligt sich außerdem an der Herstellung ungesättigter Fettsäuren. Als Teil eines eisenhaltigen Enzym-Komplexes wird es möglich, in gesättigte Fettsäuren Doppelbindungen „einzubauen“, sodass ungesättigte Fettsäuren entstehen. [Spektrum, 1999]

Eisen verringert Müdigkeit und Ermüdung und unterstützt die kognitive Funktion
Wenn in den Muskeln und im Kopf nicht genug Sauerstoff ankommt, sinkt natürlich auch die Leistungsfähigkeit. Eisenhaltiges Hämoglobin als Sauerstofftransporter ist deshalb von großer Bedeutung für einen wachen Körper und Geist.

Gleichzeitig ist Eisen an verschiedenen Enzymen und Nervenbotenstoffen beteiligt, die im Gehirn benötigt werden. Bereits die Eisenversorgung in jungen Jahren hat einen Einfluss auf die Gehirnentwicklung und Denkleistung im Erwachsenenalter. Es wird unter anderem gebraucht um die Nerven mit einer schützenden Myelin-Schicht zu umhüllen. [Jahanshad et al. 2012]

Eisen unterstützt das Immunsystem
Während der akuten Phase einer Entzündung schickt das Immunsystem unter anderem ein Protein namens Ferritin los, das freies Eisen bindet und Bakterien die „Nahrungsquelle“ vorenthält, was zu einer Minimierung der Bakterienpopulation führt.

Eisen hat eine Funktion bei der Zellteilung
Für Wachstum und Erneuerung aller Zellen ist die Weitergabe genetischer Informationen in der DNA entscheidend. Viele Enzyme und Vitalstoffe werden für eine Zellteilung benötigt, unter anderem Magnesium, Calcium, Zink, Vitamin D und Folsäure. Für das Enzym, das aus RNA die fertige DNA macht (Ribonucleotidreduktase) wird Eisen gebraucht.

Welche Gründe hat ein Eisenmangel?

Weltweit ist Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung, laut WHO-Ernährungsbericht bei über zwei Milliarden Menschen. Frauen leiden fünfmal häufiger unter Eisenmangel als Männer, denn viele der möglichen Ursachen betreffen häufiger bzw. ausschließlich Frauen:

EISENMANGEL AUFGRUND ERHÖHTEN BEDARFS:
Schwangerschaft: Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisen-Bedarf für werdende Mütter von 15mg auf 30mg täglich. Selbst wer vorher genug Eisen über die Nahrung zu sich genommen hat, schafft es in der Schwangerschaft nicht mehr so leicht. Es wird vor allem zur vermehrten Blutbildung benötigt.
Wochenbett & Stillzeit: Nach der Geburt liegt der tägliche Bedarf für die jungen Mütter bei 20 mg Eisen täglich – immer noch doppelt so viel wie bei Männern. Das gilt sowohl für stillende Frauen als auch für nicht stillende, denn der Körper braucht noch einige Zeit um die Verluste aus der Schwangerschaft auszugleichen.

EISENMANGEL AUFGRUND VERRINGERTER AUFNAHME:
Einseitige Ernährung: Bei strengen Diäten und längeren Hungerkuren kann es neben vielen unerwünschten Nebeneffekten auch zu einem Eisenmangel kommen. Auch vegane und vegetarische Ernährung kann dazu beitragen, muss es aber bei kluger Kombination von Lebensmitteln nicht.
Absorptionsstörungen: Bei einem dauerhaft geschwächten Darm wird Eisen schlechter aufgenommen. Gründe für einen Eisenmangel können darum chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Zöliakie sein.

EISENMANGEL AUFGRUND VON ERHÖHTEM BLUTVERLUST:
(Starke) Monatsblutung: Der häufigste Grund für Eisenmangel überhaupt ist die Regelblutung. Dabei verlieren Frauen jeden Monat mehr Eisen als sonst. Das erklärt, warum der durchschnittliche Eisen-Bedarf bei Frauen bis zur Menopause 50% höher liegt als bei Männern. Wenigstens eine gute Nachricht zu den Wechseljahren: Das Risiko für Eisenmangel sinkt.
Häufige Blutspende: Auch der „geplante Blutverlust“ durch eine Blutspende kann den Eisenspiegel senken. Vor der guten Tat sollte deshalb auch immer der Eisen-Status gecheckt werden, damit der für viele lebensrettenden Maßnahme nichts im Wege steht.
Unfall oder Operation: Unbemerkte innere Blutungen: z.B. im Magen-Darm-Trakt aufgrund von Geschwüren und Tumoren.

Wie zeigt sich ein Eisenmangel? Welche Folgen hat ein Eisenmangel?

Ein Eisenmangel zeigt sich zunächst diffus durch Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Dazu kommen typischerweise eingerissene Mundwinkel und wunde Stellen im Mundraum. Die Fingernägel werden brüchiger und zeigen teilweise Einsenkungen. Auch die Haare leiden unter dem Mangel von Eisen, bis hin zu Haarausfall.

Da Eisen sehr wichtig für die Blutbildung ist, ist die Folge von längerem Eisenmangel eine Eisenmangelanämie. Diese Blutarmut lässt die roten Blutkörperchen klein und blass werden. Das zeigt sich vor allem an blasser Haut und blassen Schleimhäuten. Die Folge ist eine viel schlechtere Sauerstoff-Versorgung, die sich in verringerter Leistungsfähigkeit und Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Herzrasen bemerkbar macht.

WIE WIRD EIN EISENMANGEL FESTGESTELLT?
Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen in den Dünndarmzellen. Im Rahmen der Verdauung werden permanent Dünndarmzellen „abgeschliffen“ und ausgeschieden, wobei auch Ferritin mit dem Eisen verloren geht. Dieser Vorgang ist quasi die einzige Möglichkeit Eisen auszuscheiden, von Blutverlusten abgesehen. Ferritin ist außerdem der entscheidende Labormarker bei einer Eisenmangelanämie:

Ferritin erniedrigt: Eisenspeicher geleert, d.h. es liegt ein Eisenmangel vor.

Ferritin normal: Eisenspeicher voll, d.h. es scheint kein Eisenmangel vorzuliegen. Jedoch könnte es sich trotzdem um eine Fehlverwertung des Eisens handeln. Außerdem kann Ferritin auch bei Infektionen erhöht sein (s.o.), weshalb man den sog. löslichen Transferrin-Rezeptor als weiteren Laborwert hinzuzieht.

Löslicher Transferrin-Rezeptor erhöht: Wenn ein Eisenmangel vorliegt, werden vom Körper mehr Transferrin-Rezeptoren gebildet, um mehr Eisen aus dem Blut in die Zielzellen aufzunehmen. Deshalb dient der lösliche Transferrin-Rezeptor als zusätzlicher Blutwert für einen Eisenmangel.

In welchen Lebensmitteln steckt Eisen?

Eisen kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor, sowohl in Gemüse, Obst und Gewürzen als auch in Fleisch. Neben der enthaltenen Eisenmenge ist auch interessant, welche hemmenden oder förderlichen Stoffe für die Eisen-Verdauung mit in den Lebensmitteln enthalten ist.

EISEN IN PFLANZLICHEN LEBENSMITTELN
Hülsenfrüchte – also Bohnen, Soja, Erdnüsse, Erbsen, Linsen – sind die Könige unter den Eisenlieferanten, allerdings schaden die hemmenden Phytinsäuren ihrem Ruf. Die Kombi mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln steigert die Verfügbarkeit des Eisens.

Vollkornprodukte enthalten viel Eisen, genauso wie die Trend-Lebensmittel Quinoa und Amaranth.

In der Gemüseabteilung versteckt sich Eisen fast überall, etwa in Spinat, Pfifferlingen, Salat, Möhren. Wegen der oft enthaltenen Oxalsäure, die die Eisenaufnahme hemmen kann, sollte man es mit Vitamin-C-haltigem Gemüse kombinieren.

Viele Gewürze enthalten Eisen, darunter Zimt, Kardamom, getrocknete Petersilie, Minze und Ingwer.

Beim Obst müsste man eher nach Eisen suchen – nennenswerte Eisen-Gehalte hat nur getrocknetes Obst, z.B. Aprikosen, Rosinen, Datteln.

EISEN IN TIERISCHEN LEBENSMITTELN
Fleisch enthält je nach Zubereitungsart wenig bis sehr viel Eisen. Tierleber und Blutwurst speichern – ähnlich wie beim Menschen – das meiste Eisen. Dagegen hat helles Filet wie etwa Geflügel einen niedrigeren Eisengehalt, der eher mit Fenchel-Gemüse vergleichbar ist.

Das Eisen im Fleisch wird auch als Häm-Eisen bezeichnet, da es wie beim Menschen in dem Häm-Molekül im Blut vorkommt – nicht wegen engl. Ham = Schinken. Häm-Eisen wird anders als pflanzliches Eisen verdaut und gelangt über einen eigenen Transporter durch die Darmwand in unseren Körper.

Eier bieten sich aufgrund des in dem Eigelb enthaltenen Eisens als Lieferant auch gut an, wobei Fisch und Milchprodukte eher einen geringeren Eisengehalt aufweisen

Eisen als Nahrungsergänzungsmittel

Bei einem Eisenmangel kann man der bewussten und ausgewogenen Ernährung mit einem Nahrungsergänzungsmittel unter die Arme greifen. Bei der Auswahl sollte man einige Dinge bedenken:

KLUG DOSIEREN & SICH ZEIT LASSEN

Da die Kapazitäten für die Eisenaufnahme im Darm sehr begrenzt sind, bringt eine hohe Einmaldosis als Tablette wenig. Wenn sich der Mangel schon länger eingeschlichen hat, sollte man seinem Körper einige Wochen Zeit geben, die Eisenspeicher täglich ein wenig aufzufüllen. Achten Sie auf eine gemäßigte Dosierung, die den empfohlenen Tagesbedarf nicht um ein Vielfaches übersteigt. Zu starke Eisen-Tabletten können zu heftigen Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führen.

Phytholistic® Eisen + C deckt mit 15mg Eisen die empfohlene Tagesdosis. Eine Packung reicht aus, um über zwei Monate die Eisenspeicher schonend und natürlich wieder aufzufüllen.

RICHTIG KOMBINIEREN

NEIN: Möglichst nicht zur gleichen Zeit einnehmen mit Tee, Kaffee, Milchprodukten und Getreide, z.B. Hafer-Drink.

NEIN: Nach Möglichkeit nicht kombinieren mit Zink-Präparaten, denn Eisen & Zink konkurrieren um ähnliche Aufnahmewege. Auch „Magenschutz“-Tabletten (PPI) stören die Aufnahme, indem sie Magensäure blockieren. Nicht bei gleichzeitiger Antibiotika-Therapie einnehmen.

JA: Um das Meiste aus einem Eisen-Präparat rauszuholen, sollte man es getrennt von Mahlzeiten einnehmen. Ideal ist etwa 30-60 Minuten vor einem Essen, mit einem Glas Wasser oder Orangensaft.

JA: Zusammen mit Vitamin C wird pflanzliches Eisen dreimal so gut aufgenommen.

Phytholistic® Eisen + C kombiniert deshalb das natürliche Eisen aus Bio-Curryblatt mit dem echtem Vitamin C aus Bio-Amlabeere.

DAS PASSENDE EISEN-PRÄPARAT

Eisen-Präparate gibt es als Tablette, Kapsel oder Tropfen, sowohl frei verkäuflich als auch in der Apotheke.

Tabletten enthalten Eisen meistens in chemisch hergestellter Form als Eisen-Sulfat oder Eisen-Gluconat. In den Eisentabletten stecken außerdem dutzende Inhaltsstoffe, viele mit unaussprechlichen Namen. Nein danke.

Zum Vergleich: Die Zutaten von Phytholistic Eisen + C sind alle rein pflanzlich, klar verständlich und reduziert auf das Nötigste: Bio-Curryblatt-Extrakt, Bio-Cellulose (Kapsel), Bio-Amla-Extrakt.

Kapseln umhüllen das Eisenpräparat meist in Gelatine-Hüllen. Doch für ein Nahrungsergänzungsmittel muss kein Tier sterben. Phytholistic Eisen + C setzt auf Kapselhüllen aus pflanzlicher Cellulose und ist so für eine vegetarische und vegane Ernährung geeignet.

Quellen

Baltes, Werner; Matisskek, Reinhard. Lebensmittelchemie, 7. Auflage, Springer Verlag. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. – Referenzwerte Eisen https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/eisen/
Europäische Union – Verordnung Nr.1169/2011, Anhang XIII, Teil A: Referenzmengen für die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen (Erwachsene) http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:304:0018:0063:de:PDF
Neda Jahanshad, Omid Kohannim, Derrek P. Hibar, Jason L. Stein, Katie L. McMahon, Greig I. de Zubicaray, et al. “Brain structure in healthy adults is related to serum transferrin and the H63D polymorphism in the HFE gene.” PNAS 2012; doi: 10.1073/pnas.1105543109, January 9, 2012
Spektrum: Lexikon der Biochemie, „Desaturasen“, 1999, URL: http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/desaturasen/1590

EISEN + C

Alles Wissenswerte über Eisen

Eisen ist für unseren Körper ein wichtiges Spurenelement, denn es garantiert den reibungslosen Sauerstofftransport im Blut. Nur Eisen ist dazu in der Lage, denn es ist das einzige geladene Metall-Teilchen, das effektiv Sauerstoff binden kann.

Mit etwa 5 -7 g Eisen verteilt im ganzen Körper ist es außerdem das häufigste Spurenelement. Die größten Mengen Eisen finden sich in den roten Blutkörperchen, wo sich als zentraler Bestandteil von Hämoglobin etwa 70% des Gesamteisens verbergen. Ein Zehntel des Eisens nutzen die Muskeln im sogenannten Myoglobin als praktische Sauerstoff-Speicher. In der Leber wird Eisen in speziellen Enzymen beim Abbau von Fremdstoffen eingesetzt und auch als Reserve gespeichert.

 

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Eisen?

Da unser Körper vorbildlich recycelt, wird auch der Großteil des Eisens immer wieder neu verwendet. Nur 1-2 mg Eisen werden pro Tag ausgeschieden und müssen über die Nahrung nachgeliefert werden.

Als „Referenzmenge für die tägliche Zufuhr“ gilt jedoch 14 mg Eisen – mehr als das zehnfache der benötigten Menge. Grund dafür ist die schwierige Verdauung von Eisen, so dass im Durchschnitt nur 10% des Eisens in einem Nahrungsmittel tatsächlich vom Körper aufgenommen werden.

Wieviel Eisen aus der Nahrung aufgenommen wird, hängt einerseits vom Eisen-Vorrat im Körper ab. Sind die Eisenspeicher voll, sinkt auch die Bereitschaft, Eisen aufzunehmen. Ist kaum noch etwas eingelagert, lassen die Zellen der Darmwand bis zu 40 % des Nahrungseisens durch.

Andererseits hat auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten einen Einfluss darauf, ob der Tagesbedarf an Eisen gedeckt wird. Kaffee, Tee und Rotwein enthalten z.B. Gerbstoffe, die sich im Speisebrei mit dem Eisen zu unerwünschten Komplexen verbinden und so die Aufnahme behindern. Dieser negative Effekt für die Eisen-Verwertung kann sich auch bei Getreideprodukten und Hülsenfrüchten einstellen (aufgrund von Phytinsäure) oder bei Spinat, Grünkohl und Rhabarber (wegen Oxalsäure).

Positiv wirkt sich dafür Vitamin C aus, das besonders gute antioxidative Eigenschaften hat. Das saure Vitamin erleichtert die Aufnahme des pflanzlichen Eisens aus der Nahrung und damit die Chancen, seinen Tagesbedarf regulär zu decken. Doch auch andere organische Säuren, die in Früchten wie der Amlabeere vorkommen, tragen zu einer besseren Verwertbarkeit von Eisen bei.

Wofür braucht man Eisen?

Eisen unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin

Etwa 80% des Eisens wandern in das Knochenmark, wo es für einen wichtigen Teil der Blutbildung benötigt wird: Das Hämoglobin. Dieses eisenhaltige Protein macht fast die gesamte Trockenmasse der roten Blutkörperchen aus, denen es auch ihre rote Farbe verleiht. Bei einem Eisenmangel zeigt sich darum eine Blutarmut (siehe Welche Folgen hat ein Eisenmangel).

 

Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Körper

Wir müssen atmen, um zu überleben. Wir brauchen Eisen, um den eingeatmeten Sauerstoff zu transportieren. Als zentraler Hämoglobin-Bestandteil nimmt Eisen den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen auf und gibt ihn dort wieder ab, wo Organe Bedarf melden.

Besonders die Muskeln benötigen bei Anstrengungen schnell Sauerstoff. Ein besonderes, eisenhaltiges Protein im Muskel, das Myoglobin, hält dafür einen kleinen Sauerstoff-Speicher parat.

 

Eisen unterstützt den Energiestoffwechsel

Die effizienteste Art Energie zu gewinnen, gelingt dem Körper mithilfe der Atmungskette. Für diesen komplexen Ablauf im Innern der meisten Zellen wird auch Eisen benötigt. In Form sogenannter Cytochrom-Proteine hilft es dabei, Elektronen hin und her zu transportieren, bis genügend Energie freigesetzt wird.

Eisen beteiligt sich außerdem an der Herstellung ungesättigter Fettsäuren. Als Teil eines eisenhaltigen Enzym-Komplexes wird es möglich, in gesättigte Fettsäuren Doppelbindungen „einzubauen“, sodass ungesättigte Fettsäuren entstehen. [Spektrum, 1999]

 

Eisen verringert Müdigkeit und Ermüdung und unterstützt die kognitive Funktion

Wenn in den Muskeln und im Kopf nicht genug Sauerstoff ankommt, sinkt natürlich auch die Leistungsfähigkeit. Eisenhaltiges Hämoglobin als Sauerstofftransporter ist deshalb von großer Bedeutung für einen wachen Körper und Geist.

Gleichzeitig ist Eisen an verschiedenen Enzymen und Nervenbotenstoffen beteiligt, die im Gehirn benötigt werden. Bereits die Eisenversorgung in jungen Jahren hat einen Einfluss auf die Gehirnentwicklung und Denkleistung im Erwachsenenalter. Es wird unter anderem gebraucht um die Nerven mit einer schützenden Myelin-Schicht zu umhüllen. [Jahanshad et al. 2012]

 

Eisen unterstützt das Immunsystem

Während der akuten Phase einer Entzündung schickt das Immunsystem unter anderem ein Protein namens Ferritin los, das freies Eisen bindet und Bakterien die „Nahrungsquelle“ vorenthält, was zu einer Minimierung der Bakterienpopulation führt.

 

Eisen hat eine Funktion bei der Zellteilung

Für Wachstum und Erneuerung aller Zellen ist die Weitergabe genetischer Informationen in der DNA entscheidend. Viele Enzyme und Vitalstoffe werden für eine Zellteilung benötigt, unter anderem Magnesium, Calcium, Zink, Vitamin D und Folsäure. Für das Enzym, das aus RNA die fertige DNA macht (Ribonucleotidreduktase) wird Eisen gebraucht.

Welche Gründe hat ein Eisenmangel?

Weltweit ist Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung, laut WHO-Ernährungsbericht bei über zwei Milliarden Menschen. Frauen leiden fünfmal häufiger unter Eisenmangel als Männer, denn viele der möglichen Ursachen betreffen häufiger bzw. ausschließlich Frauen:

 

Eisenmangel aufgrund erhöhten Bedarfs:

Schwangerschaft: Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisen-Bedarf für werdende Mütter von 15mg auf 30mg täglich. Selbst wer vorher genug Eisen über die Nahrung zu sich genommen hat, schafft es in der Schwangerschaft nicht mehr so leicht. Es wird vor allem zur vermehrten Blutbildung benötigt.

Wochenbett & Stillzeit: Nach der Geburt liegt der tägliche Bedarf für die jungen Mütter bei 20 mg Eisen täglich – immer noch doppelt so viel wie bei Männern. Das gilt sowohl für stillende Frauen als auch für nicht stillende, denn der Körper braucht noch einige Zeit um die Verluste aus der Schwangerschaft auszugleichen.

 

Eisenmangel aufgrund verringerter Aufnahme:

Einseitige Ernährung: Bei strengen Diäten und längeren Hungerkuren kann es neben vielen unerwünschten Nebeneffekten auch zu einem Eisenmangel kommen. Auch vegane und vegetarische Ernährung kann dazu beitragen, muss es aber bei kluger Kombination von Lebensmitteln nicht.

Absorptionsstörungen: Bei einem dauerhaft geschwächten Darm wird Eisen schlechter aufgenommen. Gründe für einen Eisenmangel können darum chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Zöliakie sein.

 

Eisenmangel aufgrund von erhöhtem Blutverlust:

(Starke) Monatsblutung: Der häufigste Grund für Eisenmangel überhaupt ist die Regelblutung. Dabei verlieren Frauen jeden Monat mehr Eisen als sonst. Das erklärt, warum der durchschnittliche Eisen-Bedarf bei Frauen bis zur Menopause 50% höher liegt als bei Männern. Wenigstens eine gute Nachricht zu den Wechseljahren: Das Risiko für Eisenmangel sinkt.

Häufige Blutspende: Auch der „geplante Blutverlust“ durch eine Blutspende kann den Eisenspiegel senken. Vor der guten Tat sollte deshalb auch immer der Eisen-Status gecheckt werden, damit der für viele lebensrettenden Maßnahme nichts im Wege steht. 

Unfall oder Operation: Unbemerkte innere Blutungen: z.B. im Magen-Darm-Trakt aufgrund von Geschwüren und Tumoren

Wie zeigt sich ein Eisenmangel? Welche Folgen hat ein Eisenmangel?

Ein Eisenmangel zeigt sich zunächst diffus durch Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Dazu kommen typischerweise eingerissene Mundwinkel und wunde Stellen im Mundraum. Die Fingernägel werden brüchiger und zeigen teilweise Einsenkungen. Auch die Haare leiden unter dem Mangel von Eisen, bis hin zu Haarausfall.

Da Eisen sehr wichtig für die Blutbildung ist, ist die Folge von längerem Eisenmangel eine Eisenmangelanämie. Diese Blutarmut lässt die roten Blutkörperchen klein und blass werden. Das zeigt sich vor allem an blasser Haut und blassen Schleimhäuten. Die Folge ist eine viel schlechtere Sauerstoff-Versorgung, die sich in verringerter Leistungsfähigkeit und Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Herzrasen bemerkbar macht.

 

Wie wird ein Eisenmangel festgestellt?

Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen in den Dünndarmzellen. Im Rahmen der Verdauung werden permanent Dünndarmzellen „abgeschliffen“ und ausgeschieden, wobei auch Ferritin mit dem Eisen verloren geht. Dieser Vorgang ist quasi die einzige Möglichkeit Eisen auszuscheiden, von Blutverlusten abgesehen. Ferritin ist außerdem der entscheidende Labormarker bei einer Eisenmangelanämie:

Ferritin erniedrigt: Eisenspeicher geleert, d.h. es liegt ein Eisenmangel vor.

Ferritin normal: Eisenspeicher voll, d.h. es scheint kein Eisenmangel vorzuliegen. Jedoch könnte es sich trotzdem um eine Fehlverwertung des Eisens handeln. Außerdem kann Ferritin auch bei Infektionen erhöht sein (s.o.), weshalb man den sog. löslichen Transferrin-Rezeptor als weiteren Laborwert hinzuzieht.

Löslicher Transferrin-Rezeptor erhöht: Wenn ein Eisenmangel vorliegt, werden vom Körper mehr Transferrin-Rezeptoren gebildet, um mehr Eisen aus dem Blut in die Zielzellen aufzunehmen. Deshalb dient der lösliche Transferrin-Rezeptor als zusätzlicher Blutwert für einen Eisenmangel.

In welchen Lebensmitteln steckt Eisen?

Eisen kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor, sowohl in Gemüse, Obst und Gewürzen als auch in Fleisch. Neben der enthaltenen Eisenmenge ist auch interessant, welche hemmenden oder förderlichen Stoffe für die Eisen-Verdauung mit in den Lebensmitteln enthalten ist.

 

Eisen in pflanzlichen Lebensmitteln

Hülsenfrüchte – also Bohnen, Soja, Erdnüsse, Erbsen, Linsen – sind die Könige unter den Eisenlieferanten, allerdings schaden die hemmenden Phytinsäuren ihrem Ruf. Die Kombi mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln steigert die Verfügbarkeit des Eisens.

Vollkornprodukte enthalten viel Eisen, genauso wie die Trend-Lebensmittel Quinoa und Amaranth.

In der Gemüseabteilung versteckt sich Eisen fast überall, etwa in Spinat, Pfifferlingen, Salat, Möhren. Wegen der oft enthaltenen Oxalsäure, die die Eisenaufnahme hemmen kann, sollte man es mit Vitamin-C-haltigem Gemüse kombinieren.

Viele Gewürze enthalten Eisen, darunter Zimt, Kardamom, getrocknete Petersilie, Minze und Ingwer.

Beim Obst müsste man eher nach Eisen suchen – nennenswerte Eisen-Gehalte hat nur getrocknetes Obst, z.B. Aprikosen, Rosinen, Datteln.

Eisen in tierischen Lebensmitteln

Fleisch enthält je nach Zubereitungsart wenig bis sehr viel Eisen. Tierleber und Blutwurst speichern – ähnlich wie beim Menschen – das meiste Eisen. Dagegen hat helles Filet wie etwa Geflügel einen niedrigeren Eisengehalt, der eher mit Fenchel-Gemüse vergleichbar ist.

Das Eisen im Fleisch wird auch als Häm-Eisen bezeichnet, da es wie beim Menschen in dem Häm-Molekül im Blut vorkommt – nicht wegen engl. Ham = Schinken. Häm-Eisen wird anders als pflanzliches Eisen verdaut und gelangt über einen eigenen Transporter durch die Darmwand in unseren Körper.

Eier bieten sich aufgrund des in dem Eigelb enthaltenen Eisens als Lieferant auch gut an, wobei Fisch und Milchprodukte eher einen geringeren Eisengehalt aufweisen

Eisen als Nahrungsergänzungsmittel

Bei einem Eisenmangel kann man der bewussten und ausgewogenen Ernährung mit einem Nahrungsergänzungsmittel unter die Arme greifen. Bei der Auswahl sollte man einige Dinge bedenken:

 

Klug dosieren & sich Zeit lassen

Da die Kapazitäten für die Eisenaufnahme im Darm sehr begrenzt sind, bringt eine hohe Einmaldosis als Tablette wenig. Wenn sich der Mangel schon länger eingeschlichen hat, sollte man seinem Körper einige Wochen Zeit geben, die Eisenspeicher täglich ein wenig aufzufüllen. Achten Sie auf eine gemäßigte Dosierung, die den empfohlenen Tagesbedarf nicht um ein Vielfaches übersteigt. Zu starke Eisen-Tabletten können zu heftigen Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führen.

Phytholistic® Eisen + C deckt mit 15mg Eisen die empfohlene Tagesdosis. Eine Packung reicht aus, um über zwei Monate die Eisenspeicher schonend und natürlich wieder aufzufüllen.

 

Richtig kombinieren

NEIN: Möglichst nicht zur gleichen Zeit einnehmen mit Tee, Kaffee, Milchprodukten und Getreide, z.B. Hafer-Drink.

NEIN: Nach Möglichkeit nicht kombinieren mit Zink-Präparaten, denn Eisen & Zink konkurrieren um ähnliche Aufnahmewege. Auch „Magenschutz“-Tabletten (PPI) stören die Aufnahme, indem sie Magensäure blockieren. Nicht bei gleichzeitiger Antibiotika-Therapie einnehmen.

JA: Um das Meiste aus einem Eisen-Präparat rauszuholen, sollte man es getrennt von Mahlzeiten einnehmen. Ideal ist etwa 30-60 Minuten vor einem Essen, mit einem Glas Wasser oder Orangensaft.

JA: Zusammen mit Vitamin C wird pflanzliches Eisen dreimal so gut aufgenommen.

Phytholistic® Eisen + C kombiniert deshalb das natürliche Eisen aus Bio-Curryblatt mit dem echtem Vitamin C aus Bio-Amlabeere.

 

Das passende Eisen-Präparat

Eisen-Präparate gibt es als Tablette, Kapsel oder Tropfen, sowohl frei verkäuflich als auch in der Apotheke.

Tabletten enthalten Eisen meistens in chemisch hergestellter Form als Eisen-Sulfat oder Eisen-Gluconat. In den Eisentabletten stecken außerdem dutzende Inhaltsstoffe, viele mit unaussprechlichen Namen. Nein danke.

Zum Vergleich: Die Zutaten von Phytholistic Eisen + C sind alle rein pflanzlich, klar verständlich und reduziert auf das Nötigste: Bio-Curryblatt-Extrakt, Bio-Cellulose (Kapsel), Bio-Amla-Extrakt.

Kapseln umhüllen das Eisenpräparat meist in Gelatine-Hüllen. Doch für ein Nahrungsergänzungsmittel muss kein Tier sterben. Phytholistic Eisen + C setzt auf Kapselhüllen aus pflanzlicher Cellulose und ist so für eine vegetarische und vegane Ernährung geeignet.

Baltes, Werner; Matisskek, Reinhard. Lebensmittelchemie, 7. Auflage, Springer Verlag.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. – Referenzwerte Eisen
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/eisen/
Europäische Union – Verordnung Nr.1169/2011, Anhang XIII, Teil A: Referenzmengen für die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen (Erwachsene)
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:304:0018:0063:de:PDF
Neda Jahanshad, Omid Kohannim, Derrek P. Hibar, Jason L. Stein, Katie L. McMahon, Greig I. de Zubicaray, et al. “Brain structure in healthy adults is related to serum transferrin and the H63D polymorphism in the HFE gene.” PNAS 2012; doi: 10.1073/pnas.1105543109, January 9, 2012
Spektrum: Lexikon der Biochemie, „Desaturasen“, 1999, URL:
http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/desaturasen/1590

Phytholistic® Eisen+C