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PHYTHOLISTIC®

Jod

  • Natürliches Jod in pharmazeutischer Qualität aus 100% pflanzlicher Quelle
  • Unterstützt die Produktion von Schilddrüsenhormonen und eine normale Schilddrüsenfunktion * vom Bundesinstitut für Risikobewertung wird pro Tag 100-150 μg in Tablettenform für Schwangere und Stillende empfohlen
  • Verbesserte Verwertbarkeit durch ursprüngliche Pflanzenmatrix
  • Natürlich und vegan aus Bio-Braunalgen

 Für die Schilddrüse, den Stoffwechsel und während der Schwangerschaft

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Erhältlich online oder in Deiner Apotheke

 

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Sicher Jod VERSORGT

Rein organisch und in 100% Bio-Qualität

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Jod

150 µg pro Kapsel = 100 % des NRV

Was steckt drin?

Bio-Braunalgen-Extrakt. Bio-Reismehl.
Kapsel: Cellulose (vegan)

Herkunft:

Bio-Braunalge: Schottland (Großbritannien)
Bio-Reismehl: Süd-Italien

Hergestellt in:

Deutschland unter pharmazeutischer Qualität

Empfohlene Dosierung:

1 Kapsel täglich

Warum Phytholistic® JOD?

Phytholistic Jod ist das natürliche Jod-Präparat für Deine tägliche Jod-Versorgung. Aus Bio-Braunalgen an der Nordwestküste Schottlands gewonnen, bieten wir Dir den ursprünglichen Jod-Komplex mit zahlreichen Eiweißbausteinen. Der naturreine Phytholistic Jod-Extrakt erhält Deine normale Haut und unterstützt Deine Schilddrüsenfunktion. Selbstverständlich ist unser Jod-Präparat konsequent frei von künstlichenFüll- und Hilfsstoffe – damit Du nur mit natürlichen Inhaltsstoffen versorgt bleibst.

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Warum Phytholistic® JOD?

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Phytholistic® Jod …

… unterstützt die Schilddrüsenfunktion

… erhält normale Haut

… unterstützt die kognitive Funktion

… unterstützt den Energiestoffwechsel und das Nervensystem

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JOD SPEICHER AUS DEM MEER

Natürliche Bio-Braunalge

An der Küste der Hebriden wächst eine von Natur aus mineralstoffreiche Pflanze: Die Braunalge Ascophyllum nodosum, auch Knotentang genannt. Seit Jahrhunderten werden die Algen vor Schottland geerntet und vielfältig verwendet. Im Phytholistic-Extrakt glänzen die Algen als nachhaltige und vegane Quelle für Jod in seiner natürlichen Form und in Bio-Qualität.

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Natürliche Bio-Braunalge

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Sinnvolle Ergänzungen

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VITAMINS

PHYTHOLISTIC® FOLSÄURE

Folsäure ist essenziell bei einem Kinderwunsch, während Schwangerschaft und Stillzeit

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PHYTHOLISTIC® SELEN

Selen und Jod für eine gesunde Schilddrüse

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ACURMIN

PHYTHOLISTIC® KURKUMA

Eine Tagesportion enthält das vollständige Pflanzestoff-Spektrum der Kurkuma

IM VERGLEICH

NATÜRLICH PHYTHOLISTISCHES
JOD

VS.

CHEMISCH-SYNTHETISCHES JOD

jod-natuerlich-phytholistic
jod-chemisch-synthetisch

Chemisch-synthetisch vs. natürlich

 

Viele Jod-Präparate sind deutlich überdosiert, bis zu 65 mg Jod pro Tagesdosis, und nicht für die tägliche Anwendung geeignet. Sie werden in einem chemischen Prozess anorganisch an Natrium oder Kalium gebunden und gehen Verbindungen ein, die nicht in unserer natürlichen Nahrung vorkommen. Der Phytholistic Jod-Extrakt bedient sich der ursprünglichen, pflanzlichen Verbindung aus Jod und Eiweißbausteinen und bietet einen Jod-Protein-Komplex in optimaler Dosierung – für Dich und Deine Gesundheit.

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Noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Fragen zur Einnahme von Phytholistic® Jod

Wie und zu welcher Tageszeit nehme ich Phytholistic Jod zu mir?

Wir empfehlen eine Einnahme von 1 Kapsel Phytholistic Jod täglich mit genügend Flüssigkeit und am besten vor einer Mahlzeit.  

Für wen eignet sich die Einnahme von Phytholistic® Jod und für wen nicht?

PhytholisticJodeignet sich für Jung und Alt, aber vor allem für Menschen mit Schilddrüsenproblemen, mit Kinderwunsch oder Schwangere und Stillende. Allerdings sollte es nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Phytholistic Jod mit Medikamenten sollte die Zufuhr mit einem Arzt abgesprochen werden.  

Allgemeine Fragen zum Produkt

Gibt es Nebenwirkungen von Phytholistic® Jod?

Bei Einhaltung der empfohlenen Verzehrempfehlung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei Anzeichen von Unverträglichkeiten bitten wir Sie einen Arzt aufzusuchen.

Kann ich Phytholistic® Jod mit anderen Produkten sinnvoll ergänzen?

Eine sinnvolle Ergänzung zu Phytholistic Jod sind weitere natürliche Produkte unserer Phytholistic-Reihe, insbesondere Phytholistic Folsäure, Phytholistic Selen oder unsere White Omega Fischöl-Kapseln.

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Ich möchte mehr über Jod erfahren

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JOD

Alles Wissenswerte über Jod

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Allerdings ist er auch ein anspruchsvolles Wunderwerk, das nur dann richtig funktionieren kann, wenn es optimal mit Nährstoffen versorgt wird. Und dabei geht es nicht etwa nur um Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette, sondern auch um Vitalstoffe. Ohne Vitamine, Mineralien und Spurenelemente funktioniert nämlich gar nichts. Einer dieser essentiellen Vitalstoffe ist Jod. Was aber ist Jod? Welche Folgen hat ein Jodmangel, der auch heute noch knapp 30 Prozent aller Deutschen betrifft? Und was kann man dagegen tun?

WAS IST JOD UND WOZU BRAUCHT ES DER KÖRPER?

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das für den menschlichen und tierischen Organismus unentbehrlich ist. Der auf natürliche Weise vor allem in Meerwasser gelöste Stoff kann anders als beispielsweise nicht-essentielle Aminosäuren nicht selbst vom Organismus synthetisiert werden, sodass er über die tägliche Ernährung aufgenommen werden muss. Im menschlichen Körper ist Jod vor allem in der Schilddrüse, in der Muskulatur, in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), in den Speicheldrüsen, sowie im Auge zu finden.
Aus dieser Tatsache heraus lassen sich einige bedeutende Funktionen des Spurenelements ableiten.

In erster Linie benötigt der Körper den Stoff zur Produktion der Schilddrüsenhormone. Da Schilddrüsenhormone in eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen eingebunden sind, nimmt Jod beispielsweise Einfluss auf folgende Mechanismen:

  • Erhöhung des Grundumsatzes und der Wärmeproduktion
  • Steigerung des Glucosestoffwechsels und der Sauerstoff-abhängigen Energiefreisetzung
  • Regulierung des Fettstoffwechsels
  • Förderung des Knochenwachstums und der Gehirnentwicklung
  • Erhöhung der Kontraktionskraft des Herzmuskels
  • Regulation des Bindegewebsstoffwechsels [1]

Unterm Strich trägt die Einnahme von Jod gemäß den Health-Claims der EU damit zur normalen Funktion des Energiestoffwechsels, der kognitiven Funktionen und des Nervensystems, sowie zur normalen Schilddrüsenfunktion bei.

WIE WIRD JOD VOM KÖRPER AUFGENOMMEN?

Da Jod nicht im Körper selbst synthetisiert werden kann, muss es von außen über die Nahrung aufgenommen werden. Das Spurenelement wird in Form von Jodid zu beinahe 100 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und in den Blutkreislauf eingespeist. Das Jodid, also eine chemische Verbindung aus Jod und anderen Stoffen wie Metallen bzw. anorganischen Salzen, gelangt über den Blutkreislauf schließlich zur Schilddrüse. Diese ist dazu in der Lage rund 40 Prozent des im Blut gelösten Stoffes aufzunehmen, zu speichern und schließlich für die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu nutzen.

Diese Hormone gibt die Schilddrüse je nach Bedarf ins Blut frei, sodass sie für den Stoffwechsel wirksam werden können. Die Speicherkapazität der menschlichen Schilddrüse liegt etwa bei 10 Milligramm. Überschüssiges Jod bzw. Jodid wird über die Nieren ausgeschieden. Die Aufnahmefähigkeit des Organismus kann allerdings auch negativ beeinträchtigt werden. Ein wichtiger Faktor ist hier die Beeinträchtigung der Transportfähigkeit des Jodids durch eine zu hohe Nitrataufnahme. Nitrat ist in signifikanten Mengen beispielsweise in Radieschen, Rettich und Spinat aber in manchen Regionen auch im Trinkwasser vorhanden.

Durch eine zu hohe Nitrataufnahme nimmt das Risiko für einen Jodmangel zu.

Wie viel Jod braucht der Körper?

Die Menge des täglichen Jodbedarfs hängt von einigen Faktoren ab. Darunter etwa das Alter, Rauchen oder auch der Verzehr von vor allem pflanzlichen Lebensmitteln, die jodbindende Substanzen beinhalten. Im Allgemeinen gilt für eine erwachsene Person laut der EFSA (European Food Safety Authority) ein durchschnittlicher Tagesbedarf von 150 Mikrogramm. Da das Spurenelement für das Wachstum enorm wichtig ist, haben vor allem Schwangere und Stillende (200 Mikrogramm) nochmals einen deutlich erhöhten Jodbedarf.

Welche Folgen hat ein Jod-Mangel?

Da Jod unter anderem über die Regulation der Schilddrüsenhormone eine so wichtige Rolle in unserem Organismus spielt, hat ein länger anhaltender Jodmangel für betroffene Menschen schwerwiegende Folgen. Die wohl offensichtlichste und hierzulande bekannteste Folge des Jodmangels ist die starke Vergrößerung der Schilddrüse in Form eines Kropfes (Struma). Tatsächlich hatten bis in die frühen 1990er-Jahre hinein noch fast 30 Prozent aller Erwachsenen hierzulande mit einem mehr oder minder stark ausgeprägten Kropf infolge von Jodmangel zu kämpfen.

Der Kropf ist allerdings nur ein äußeres Symptom des Jodmangels. Da Jod fehlt, kann die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone herstellen. Die Konzentration dieser Hormone im Blut fällt, woraufhin andere Hormone die Schilddrüse zusätzlich stimulieren, in der Hoffnung die Hormonproduktion wieder anzukurbeln.

Die resultierenden Einflüsse auf den Stoffwechsel sind dabei eher unspezifisch und entwickeln sich schleichend. Typisch sind hier Symptome wie:

  • Antriebslosigkeit
  • Vermehrte Tagesmüdigkeit
  • Gesteigertes Bedürfnis nach Schlaf
  • Das Gefühl, schwere Augen zu haben
  • Geschwollene Augenlider
  • Heiserkeit und raue Stimme
  • Störung von Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Blasse und trockene Haut
  • Erhöhte Kältemepfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Starke Gewichtszunahme
  • Wachstumsstörungen
  • Schilddrüsenkarzinome

Jodmangel in der Schwangerschaft & Stillzeit

Besonders dramatisch sind die Folgen des Jodmangels in der Schwangerschaft. Nimmt eine Mutter beispielsweise dauerhaft zu wenig Jod auf, erhöht sich unter anderem das Risiko für Tot- und Fehlgeburten ebenso wie das Risiko dafür, dass ein Baby mit Fehlbildungen zur Welt kommt. Auch beim Fötus kann es bereits während der Entwicklung im Mutterleib zur Ausbildung eines mangelbedingten Kropfes kommen. Dieser kann nach der Geburt zu Schluckbeschwerden und Atemproblemen führen. Hinzu kommt durch die beeinträchtigte Hormonbildung ein erhöhtes Risiko für die Beeinträchtigung des Wachstums sowie der Gehirn- und Knochenentwicklung [2].
Der Tagesbedarf für Jod steigt bei Schwangeren & Stillenden auf 200µg Jod pro Tag, weswegen das Bundesinstitut für Risikobewertung Frauen empfiehlt während der Schwangerschaft & Stillzeit 100-150 µg Jod pro Tag in Tablettenform einzunehmen.

Eine Untersuchung der University of Surrey im britischen Guildford förderte zudem zutage, dass Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft einen milden bis mäßigen Jodmangel aufwiesen, einen leicht niedrigeren Intelligenzquotienten haben.[3] Festgestellt wurde dies anhand kognitiver Tests wie der späteren Lesefähigkeit der Kinder. Das erschreckende Ergebnis lautet: Je größer der Jodmangel, desto größer fällt der kognitive Rückstand der Kinder gegenüber gleichaltrigen aus. Gerade Schwangere müssen daher unbedingt auf eine ausreichende Jodversorgung achten.

Schilddrüsenunterfunktion: Hilft die Einnahme von Jod?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die im Hals versteckte Schilddrüse zu wenig Hormone, die für zentrale Körperfunktionen benötigt werden. Da die Schilddrüse für die Produktion von Schilddrüsenhormonen auf Jod angewiesen ist, führt eine jahrelange Unterversorgung mit Jod zu einem Jodmangel und in Folge zu einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf / Struma). Darin können sich kalte Knoten bilden, in denen die Schilddrüse ihre Funktion verloren hat. Gegen diese Form der Schilddrüsenunterfunktion sollte dringend mehr Jod eingenommen werden. In Rücksprache mit einem Arzt kann der Tagesbedarf an Jod über eine Anpassung der Ernährung und Einnahme von Jod-Tabletten bzw. Jod-Kapseln erreicht werden.

Liegt der Schilddrüsenunterfunktion allerdings eine andere Ursache zugrunde als ein Jodmangel, löst eine Nahrungsergänzung mit Jod nicht das Problem. Häufige Ursache einer Unterfunktion ist z.B. die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Diese Entzündung der Schilddrüse, bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift, sollte von einem Hausarzt oder Endokrinologen behandelt werden und erfordert oft eine Einnahme vom Schilddrüsenhormonen. Neben einer ausgewogenen, jodhaltigen Ernährung ist eine Nahrungsergänzung mit Jod nicht erforderlich.

Eine Ausnahme stellt für Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis die Schwangerschaft und Stillzeit dar. Dann macht eine Nahrungsergänzung mit Jod Sinn, denn ab der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) benötigt jedes Baby das Jod für die eigene Schilddrüsenfunktion.

Fazit: Wann ist Nahrungsergänzung mit Jod bei einer Schilddrüsenunterfunktion sinnvoll?

JANEIN
Bei Vergrößerung der Schilddrüse zu einem Kropf bzw. Struma, aufgrund von JodmangelBei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) aufgrund von Autoimmunerkrankungen, z.B. Hashimoto-Thyreoiditis
In der Schwangerschaft & Stillzeit (auch bei Hashimoto-Thyreoiditis)Bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), z.B. Morbus Basedow, heiße Knoten

GRÜNDE FÜR EINEN JOD-MANGEL

Der Jodmangel ist ein weltweit sehr verbreitetes Phänomen. Schätzungsweise leiden auch heute noch rund 2 Milliarden Menschen unter Jodmangel und seinen mitunter schweren Folgen. Die Ursachen lassen sich dabei grob in folgende Kategorien unterteilen:

  • Zu geringe Jodaufnahme über die Nahrung
  • Konsum von Lebensmitteln, die jodhemmende Stoffe enthalten
  • Ein erhöhter körperlicher Bedarf (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit)

Der mit Abstand häufigste Grund für eine Mangelversorgung mit Jod ist hierzulande die zu geringe Jodaufnahme. Das liegt daran, dass Deutschland ebenso wie weite Landstriche Nord-, Mittel- und Osteuropas als natürliche Jodmangelgebiete gelten. Dies bedeutet wiederum nichts anderes, als dass der Boden, auf dem unsere Lebensmittel wachsen bzw. auf dem das Futter für unsere Nutztiere wächst, zu wenig Jod beinhaltet. Erdgeschichtlich geht dieses Phänomen auf die letzte Eiszeit zurück.

Gegen Ende der Eiszeit haben die Wassermassen der abtauenden Gletscher nämlich dafür gesorgt, dass zahlreiche Spurenelemente, darunter auch Jod, in großen Mengen aus dem Boden gewaschen und ins Meer gespült wurden. Dort konzentriert sich auch heute noch ein großer Teil des natürlich vorkommenden Jods. Aus diesem Grund existiert gerade in Europa ein starkes Nord-Süd-Gefälle in Sachen Jodmangel. Während dieser bei Küstenbewohnern, die häufiger Fisch essen, deutlich seltener vorkommt, ist der Jodmangel in Richtung Süden verbreiteter. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, besteht seit etlichen Jahrzehnten die Empfehlung, häufiger Seefisch zu essen. Speziell in den 1990er-Jahren hat sich die Jodversorgung sowohl in Deutschland als auch in anderen Mangelgebieten im Rahmen der Jodprophylaxe deutlich verbessert. Über jodiertes Speisesalz, jodiertes Trinkwasser und die Jodierung zahlreicher Lebensmittel konnte die Jodversorgung deutlich verbessert werden.

Allerdings weisen jüngere Untersuchungen wie die DONALD-Studie [4] darauf hin, dass der Anteil der Jodunterversorgung insbesondere bei Kindern langsam wieder zunimmt. Als mögliche Ursache führen die Forscher unter anderem an, dass viele Nahrungsmittelhersteller für die Produktion von Lebensmitteln heute deutlich weniger Jodsalz verwenden und Meeresfisch auf dem Speiseplan vieler Mitbürger immer noch unterrepräsentiert ist.

WIE ERKENNT MAN EINEN JOD-MANGEL?

Das wohl unumstößlichste Symptom für den Jodmangel ist eine markant vergrößerte Schilddrüse.[5] Da es sich bei allen anderen aufgeführten Symptomen um sehr unspezifische Erscheinungen handelt, sind diese leider nur ein Indikator. Je mehr Faktoren dabei gleichzeitig auftreten, desto wahrscheinlicher ist ein Jodmangel. Hieb- und stichfest diagnostizieren lässt sich ein Jodmangel allerdings nur durch eine ärztliche Untersuchung. Je mehr der genannten Symptome also gemeinsam auftreten, desto eher ist es an der Zeit einen Arzt aufzusuchen.

In der Praxis führt der Arzt dabei meist einen Urintest mit Spontanurin durch. Anhand des Verhältnisses von Kreatinin zu Jod lässt sich der Versorgungsstand feststellen. Liegt die Konzentration bei 50-100 Mikrogramm pro Gramm Kreatinin, liegt ein leichter Mangel vor. Bei Werten zwischen 10-50 Mikrogramm besteht ein mittelschwerer Mangel. Und bei einer Jodkonzentration von unter 10 Mikrogramm schließlich ein schwerer Mangel. Der Normbereich liegt bei 150-250 Mikrogramm pro Gramm Kreatinin.

In welchen Lebensmitteln findet man Jod?

Wie hoch der Jodgehalt in Lebensmitteln letztlich ausfällt, hängt stark von der Beschaffenheit der Böden ab. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass es nur wenige hierzulande angebaute, pflanzliche Lebensmittel gibt, die einen signifikanten Jodgehalt aufweisen. Eines der wenigen Lebensmittel aus dieser Kategorie ist Feldsalat mit einer durchschnittlichen Jodkonzentration von 35 Mikrogramm pro 100 Gramm.

Auch Champignons enthalten mit gut 29 Mikrogramm eine nennenswerte Jodkonzentration. Wer seinen Jodbedarf decken möchte, muss den Großteil des Jods aus jodiertem Speisesalz bzw. Meersalz, Meeresfrüchten oder alternativ Milchprodukten decken. Zu den sehr jodhaltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise:

Spirulina-Algen461µg Jod/100g
Kabeljau289µg Jod/100g
Seelachs263µg Jod/100g
Schellfisch245µg Jod/100g
Scholle192µg Jod/100g
Shrimps164µg Jod/100g
Miesmuscheln159µg Jod/100g
Hummer121µg Jod/100g
Thunfisch50µg Jod/100g
Hartkäse20-40µg Jod/100g

Phytholistic® Jod

Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung können Sie sich auf die hochwertigen Phytholistic® Jod-Kapseln verlassen. Diese basieren auf natürlichem Braunalgen-Extrakt aus rein biologischem Anbau und weisen eine hohe Bioverfügbarkeit auf. Damit ist Phytholistic® Jod so hergestellt, dass es vom Organismus optimal aufgenommen werden kann. Im Vergleich zu chemisch-synthetischen Produkten ist dank des pflanzlichen Jod-Komplexes sichergestellt, dass ein Großteil des Jods auch wirklich an der Schilddrüse ankommt und einem Jodmangel vorbeugt.

Darüber hinaus hat Phytholistic® Jod den Vorteil, dass es sich präziser dosieren lässt als normale Lebensmittel. Eine Phytholistic® Jod-Kapsel beinhaltet dabei die vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Tagesdosis von 150 µg, was die Handhabung deutlich vereinfacht.

Quellen

  • Viamedici: Physiologie – Schilddrüsenhormone
  • https://jodmangel.de/ausreichende-jodversorgung/jodmangel/
  • Effect of inadequate iodine status in UK pregnant women on cognitive outcomes in their children: results from the Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC), Bath, Sarah C et al. The Lancet , Volume 382 , Issue 9889 , 331 – 337
  • https://www.dge.de/uploads/media/DGE-Pressemeldung-aktuell-01-2013-Jod.pdf
  • Jodversorgung in Deutschland. Ergebnisse des Jodmonitorings im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), M. Thamm · U. Ellert · W. Thierfelder · K.-P. Liesenkötter · H. Völzke, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2007 · 50:744-749

Phytholistic® Jod

Phytholistic® Jod basiert auf natürlichem Braunalgen-Extrakt von den schottischen Hebriden, rein biologisch.

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Alles Wissenswerte über Jod

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Allerdings ist er auch ein anspruchsvolles Wunderwerk, das nur dann richtig funktionieren kann, wenn es optimal mit Nährstoffen versorgt wird. Und dabei geht es nicht etwa nur um Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette, sondern auch um Vitalstoffe. Ohne Vitamine, Mineralien und Spurenelemente funktioniert nämlich gar nichts. Einer dieser essentiellen Vitalstoffe ist Jod. Was aber ist Jod? Welche Folgen hat ein Jodmangel, der auch heute noch knapp 30 Prozent aller Deutschen betrifft? Und was kann man dagegen tun?

Was ist Jod und wozu braucht es unser Körper?

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das für den menschlichen und tierischen Organismus unentbehrlich ist. Der auf natürliche Weise vor allem in Meerwasser gelöste Stoff kann anders als beispielsweise nicht-essentielle Aminosäuren nicht selbst vom Organismus synthetisiert werden, sodass er über die tägliche Ernährung aufgenommen werden muss. Im menschlichen Körper ist Jod vor allem in der Schilddrüse, in der Muskulatur, in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), in den Speicheldrüsen, sowie im Auge zu finden.

Aus dieser Tatsache heraus lassen sich einige bedeutende Funktionen des Spurenelements ableiten.

In erster Linie benötigt der Körper den Stoff zur Produktion der Schilddrüsenhormone. Da Schilddrüsenhormone in eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen eingebunden sind, nimmt Jod beispielsweise Einfluss auf folgende Mechanismen:

  • Erhöhung des Grundumsatzes und der Wärmeproduktion
  • Steigerung des Glucosestoffwechsels und der Sauerstoff-abhängigen Energiefreisetzung
  • Regulierung des Fettstoffwechsels
  • Förderung des Knochenwachstums und der Gehirnentwicklung
  • Erhöhung der Kontraktionskraft des Herzmuskels
  • Regulation des Bindegewebsstoffwechsels [1]

Unterm Strich trägt die Einnahme von Jod gemäß den Health-Claims der EU damit zur normalen Funktion des Energiestoffwechsels, der kognitiven Funktionen und des Nervensystems, sowie zur normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Wie wird Jod vom Körper aufgenommen?

Da Jod nicht im Körper selbst synthetisiert werden kann, muss es von außen über die Nahrung aufgenommen werden. Das Spurenelement wird in Form von Jodid zu beinahe 100 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und in den Blutkreislauf eingespeist. Das Jodid, also eine chemische Verbindung aus Jod und anderen Stoffen wie Metallen bzw. anorganischen Salzen, gelangt über den Blutkreislauf schließlich zur Schilddrüse. Diese ist dazu in der Lage rund 40 Prozent des im Blut gelösten Stoffes aufzunehmen, zu speichern und schließlich für die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu nutzen.

Diese Hormone gibt die Schilddrüse je nach Bedarf ins Blut frei, sodass sie für den Stoffwechsel wirksam werden können. Die Speicherkapazität der menschlichen Schilddrüse liegt etwa bei 10 Milligramm. Überschüssiges Jod bzw. Jodid wird über die Nieren ausgeschieden. Die Aufnahmefähigkeit des Organismus kann allerdings auch negativ beeinträchtigt werden. Ein wichtiger Faktor ist hier die Beeinträchtigung der Transportfähigkeit des Jodids durch eine zu hohe Nitrataufnahme. Nitrat ist in signifikanten Mengen beispielsweise in Radieschen, Rettich und Spinat aber in manchen Regionen auch im Trinkwasser vorhanden.

Durch eine zu hohe Nitrataufnahme nimmt das Risiko für einen Jodmangel zu.

Wie viel Jod braucht der Körper?

Die Menge des täglichen Jodbedarfs hängt von einigen Faktoren ab. Darunter etwa das Alter, Rauchen oder auch der Verzehr von vor allem pflanzlichen Lebensmitteln, die jodbindende Substanzen beinhalten. Im Allgemeinen gilt für eine erwachsene Person laut der EFSA (European Food Safety Authority) ein durchschnittlicher Tagesbedarf von 150 Mikrogramm. Da das Spurenelement für das Wachstum enorm wichtig ist, haben vor allem Schwangere und Stillende (200 Mikrogramm) nochmals einen deutlich erhöhten Jodbedarf.

Welche Folgen hat ein Jod-Mangel?

Da Jod unter anderem über die Regulation der Schilddrüsenhormone eine so wichtige Rolle in unserem Organismus spielt, hat ein länger anhaltender Jodmangel für betroffene Menschen schwerwiegende Folgen. Die wohl offensichtlichste und hierzulande bekannteste Folge des Jodmangels ist die starke Vergrößerung der Schilddrüse in Form eines Kropfes (Struma). Tatsächlich hatten bis in die frühen 1990er-Jahre hinein noch fast 30 Prozent aller Erwachsenen hierzulande mit einem mehr oder minder stark ausgeprägten Kropf infolge von Jodmangel zu kämpfen.

Der Kropf ist allerdings nur ein äußeres Symptom des Jodmangels. Da Jod fehlt, kann die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone herstellen. Die Konzentration dieser Hormone im Blut fällt, woraufhin andere Hormone die Schilddrüse zusätzlich stimulieren, in der Hoffnung die Hormonproduktion wieder anzukurbeln.

Die resultierenden Einflüsse auf den Stoffwechsel sind dabei eher unspezifisch und entwickeln sich schleichend. Typisch sind hier Symptome wie:

  • Antriebslosigkeit
  • Vermehrte Tagesmüdigkeit
  • Gesteigertes Bedürfnis nach Schlaf
  • Das Gefühl, schwere Augen zu haben
  • Geschwollene Augenlider
  • Heiserkeit und raue Stimme
  • Störung von Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Blasse und trockene Haut
  • Erhöhte Kältemepfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Starke Gewichtszunahme
  • Wachstumsstörungen
  • Schilddrüsenkarzinome
  • Jodmangel in der Schwangerschaft & Stillzeit

Besonders dramatisch sind die Folgen des Jodmangels in der Schwangerschaft. Nimmt eine Mutter beispielsweise dauerhaft zu wenig Jod auf, erhöht sich unter anderem das Risiko für Tot- und Fehlgeburten ebenso wie das Risiko dafür, dass ein Baby mit Fehlbildungen zur Welt kommt. Auch beim Fötus kann es bereits während der Entwicklung im Mutterleib zur Ausbildung eines mangelbedingten Kropfes kommen. Dieser kann nach der Geburt zu Schluckbeschwerden und Atemproblemen führen. Hinzu kommt durch die beeinträchtigte Hormonbildung ein erhöhtes Risiko für die Beeinträchtigung des Wachstums sowie der Gehirn- und Knochenentwicklung [2].

Der Tagesbedarf für Jod steigt bei Schwangeren & Stillenden auf 200µg Jod pro Tag, weswegen das Bundesinstitut für Risikobewertung Frauen empfiehlt während der Schwangerschaft & Stillzeit 100-150 µg Jod pro Tag in Tablettenform einzunehmen.

Eine Untersuchung der University of Surrey im britischen Guildford förderte zudem zutage, dass Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft einen milden bis mäßigen Jodmangel aufwiesen, einen leicht niedrigeren Intelligenzquotienten haben.[3] Festgestellt wurde dies anhand kognitiver Tests wie der späteren Lesefähigkeit der Kinder. Das erschreckende Ergebnis lautet: Je größer der Jodmangel, desto größer fällt der kognitive Rückstand der Kinder gegenüber gleichaltrigen aus. Gerade Schwangere müssen daher unbedingt auf eine ausreichende Jodversorgung achten.

Wie erkennt man einen Jod-Mangel?

Das wohl unumstößlichste Symptom für den Jodmangel ist eine markant vergrößerte Schilddrüse.[5] Da es sich bei allen anderen aufgeführten Symptomen um sehr unspezifische Erscheinungen handelt, sind diese leider nur ein Indikator. Je mehr Faktoren dabei gleichzeitig auftreten, desto wahrscheinlicher ist ein Jodmangel. Hieb- und stichfest diagnostizieren lässt sich ein Jodmangel allerdings nur durch eine ärztliche Untersuchung. Je mehr der genannten Symptome also gemeinsam auftreten, desto eher ist es an der Zeit einen Arzt aufzusuchen.

 In der Praxis führt der Arzt dabei meist einen Urintest mit Spontanurin durch. Anhand des Verhältnisses von Kreatinin zu Jod lässt sich der Versorgungsstand feststellen. Liegt die Konzentration bei 50-100 Mikrogramm pro Gramm Kreatinin, liegt ein leichter Mangel vor. Bei Werten zwischen 10-50 Mikrogramm besteht ein mittelschwerer Mangel. Und bei einer Jodkonzentration von unter 10 Mikrogramm schließlich ein schwerer Mangel. Der Normbereich liegt bei 150-250 Mikrogramm pro Gramm Kreatinin.

In welchen Lebensmitteln findet man Jod?

Wie hoch der Jodgehalt in Lebensmitteln letztlich ausfällt, hängt stark von der Beschaffenheit der Böden ab. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass es nur wenige hierzulande angebaute, pflanzliche Lebensmittel gibt, die einen signifikanten Jodgehalt aufweisen. Eines der wenigen Lebensmittel aus dieser Kategorie ist Feldsalat mit einer durchschnittlichen Jodkonzentration von 35 Mikrogramm pro 100 Gramm.

Auch Champignons enthalten mit gut 29 Mikrogramm eine nennenswerte Jodkonzentration. Wer seinen Jodbedarf decken möchte, muss den Großteil des Jods aus jodiertem Speisesalz bzw. Meersalz, Meeresfrüchten oder alternativ Milchprodukten decken. Zu den sehr jodhaltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise:

Spirulina-Algen           461µg Jod/100g

Kabeljau          289µg Jod/100g

Seelachs          263µg Jod/100g

Schellfisch       245µg Jod/100g

Scholle 192µg Jod/100g

Shrimps           164µg Jod/100g

Miesmuscheln 159µg Jod/100g

Hummer         121µg Jod/100g

Thunfisch        50µg Jod/100g

Hartkäse         20-40µg Jod/100g

Schilddrüsenunterfunktion: Hilft die Einnahme von Jod?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die im Hals versteckte Schilddrüse zu wenig Hormone, die für zentrale Körperfunktionen benötigt werden. Da die Schilddrüse für die Produktion von Schilddrüsenhormonen auf Jod angewiesen ist, führt eine jahrelange Unterversorgung mit Jod zu einem Jodmangel und in Folge zu einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf / Struma). Darin können sich kalte Knoten bilden, in denen die Schilddrüse ihre Funktion verloren hat. Gegen diese Form der Schilddrüsenunterfunktion sollte dringend mehr Jod eingenommen werden. In Rücksprache mit einem Arzt kann der Tagesbedarf an Jod über eine Anpassung der Ernährung und Einnahme von Jod-Tabletten bzw. Jod-Kapseln erreicht werden.

Liegt der Schilddrüsenunterfunktion allerdings eine andere Ursache zugrunde als ein Jodmangel, löst eine Nahrungsergänzung mit Jod nicht das Problem. Häufige Ursache einer Unterfunktion ist z.B. die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Diese Entzündung der Schilddrüse, bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift, sollte von einem Hausarzt oder Endokrinologen behandelt werden und erfordert oft eine Einnahme vom Schilddrüsenhormonen. Neben einer ausgewogenen, jodhaltigen Ernährung ist eine Nahrungsergänzung mit Jod nicht erforderlich.

Eine Ausnahme stellt für Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis die Schwangerschaft und Stillzeit dar. Dann macht eine Nahrungsergänzung mit Jod Sinn, denn ab der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) benötigt jedes Baby das Jod für die eigene Schilddrüsenfunktion.

Fazit: Wann ist Nahrungsergänzung mit Jod bei einer Schilddrüsenunterfunktion sinnvoll?

Bei Vergrößerung der Schilddrüse zu einem Kropf bzw. Struma, aufgrund von Jodmangel

Bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) aufgrund von Autoimmunerkrankungen, z.B. Hashimoto-Thyreoiditis

Gründe für einen Jod-Mangel

Der Jodmangel ist ein weltweit sehr verbreitetes Phänomen. Schätzungsweise leiden auch heute noch rund 2 Milliarden Menschen unter Jodmangel und seinen mitunter schweren Folgen. Die Ursachen lassen sich dabei grob in folgende Kategorien unterteilen:

  • Zu geringe Jodaufnahme über die Nahrung
  • Konsum von Lebensmitteln, die jodhemmende Stoffe enthalten
  • Ein erhöhter körperlicher Bedarf (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit)

Der mit Abstand häufigste Grund für eine Mangelversorgung mit Jod ist hierzulande die zu geringe Jodaufnahme. Das liegt daran, dass Deutschland ebenso wie weite Landstriche Nord-, Mittel- und Osteuropas als natürliche Jodmangelgebiete gelten. Dies bedeutet wiederum nichts anderes, als dass der Boden, auf dem unsere Lebensmittel wachsen bzw. auf dem das Futter für unsere Nutztiere wächst, zu wenig Jod beinhaltet. Erdgeschichtlich geht dieses Phänomen auf die letzte Eiszeit zurück.

Gegen Ende der Eiszeit haben die Wassermassen der abtauenden Gletscher nämlich dafür gesorgt, dass zahlreiche Spurenelemente, darunter auch Jod, in großen Mengen aus dem Boden gewaschen und ins Meer gespült wurden. Dort konzentriert sich auch heute noch ein großer Teil des natürlich vorkommenden Jods. Aus diesem Grund existiert gerade in Europa ein starkes Nord-Süd-Gefälle in Sachen Jodmangel. Während dieser bei Küstenbewohnern, die häufiger Fisch essen, deutlich seltener vorkommt, ist der Jodmangel in Richtung Süden verbreiteter. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, besteht seit etlichen Jahrzehnten die Empfehlung, häufiger Seefisch zu essen. Speziell in den 1990er-Jahren hat sich die Jodversorgung sowohl in Deutschland als auch in anderen Mangelgebieten im Rahmen der Jodprophylaxe deutlich verbessert. Über jodiertes Speisesalz, jodiertes Trinkwasser und die Jodierung zahlreicher Lebensmittel konnte die Jodversorgung deutlich verbessert werden.

Allerdings weisen jüngere Untersuchungen wie die DONALD-Studie [4] darauf hin, dass der Anteil der Jodunterversorgung insbesondere bei Kindern langsam wieder zunimmt. Als mögliche Ursache führen die Forscher unter anderem an, dass viele Nahrungsmittelhersteller für die Produktion von Lebensmitteln heute deutlich weniger Jodsalz verwenden und Meeresfisch auf dem Speiseplan vieler Mitbürger immer noch unterrepräsentiert ist.

Phytholistic® Jod

Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung können Sie sich auf die hochwertigen Phytholistic® Jod-Kapseln verlassen. Diese basieren auf natürlichem Braunalgen-Extrakt aus rein biologischem Anbau und weisen eine hohe Bioverfügbarkeit auf. Damit ist Phytholistic® Jod so hergestellt, dass es vom Organismus optimal aufgenommen werden kann. Im Vergleich zu chemisch-synthetischen Produkten ist dank des pflanzlichen Jod-Komplexes sichergestellt, dass ein Großteil des Jods auch wirklich an der Schilddrüse ankommt und einem Jodmangel vorbeugt.

Darüber hinaus hat Phytholistic® Jod den Vorteil, dass es sich präziser dosieren lässt als normale Lebensmittel. Eine Phytholistic® Jod-Kapsel beinhaltet dabei die vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Tagesdosis von 150 µg, was die Handhabung deutlich vereinfacht.

Quellen

Viamedici: Physiologie – Schilddrüsenhormone

jodmangel.de/ausreichende-jodversorgung/jodmangel/

Effect of inadequate iodine status in UK pregnant women on cognitive outcomes in their children: results from the Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC), Bath, Sarah C et al. The Lancet , Volume 382 , Issue 9889 , 331 – 337

https://www.dge.de/uploads/media/DGE-Pressemeldung-aktuell-01-2013-Jod.pdf

Jodversorgung in Deutschland. Ergebnisse des Jodmonitorings im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), M. Thamm · U. Ellert · W. Thierfelder · K.-P. Liesenkötter · H. Völzke, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2007 · 50:744-749

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